Donnerstag, 23. Mai 2013

Wendejacke mit Durchbruch-Blumen + kleine Anleitung

Eine kleine Wendejacke für meine Kleinste


Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2007 Nr.8; Gr.86

Die Einfassung habe ich mit 6cm breitem Interlockband gemacht und mit dem Wabenstich meiner guten, alten Haushaltsnähmaschine gemacht, die ich mir als Teenager gekauft habe. <3 :)
So sieht es von beiden Seiten gut aus. Die Druckknöpfe sind von Ni-Ko von Dawanda. Allerdings ist da nur ein Ring farbig und der andere silber. Ich hab einfach beide Seiten mit farbigen Ringen gemacht, so hab ich jetzt noch rein silberne Druckknöpfe quasi über, aber die nehme ich dann für Bodys, da stört es mich ja gar nicht. Die Drücker ließen sich übrigens sehr einfach anbringen, das war sehr angenehm. Manchmal bricht man sich ja echt einen ab, um einen Druckknopf anzubringen und wenn man Pech hat, beschädigt man sein frisch fertig genähtes Stück. Ich finde es schon erwähnenswert, dass es so gut geklappt hat, sind ja immerhin 6 Lagen Stoff. ;)

Die Blumen sind eine Durchbrucharbeit. Wie das geht habe ich hier mal beschrieben mit einigen Bildern dazu. Mit dieser Technik kann man viele verschiedene Verzierungen machen.
Hier habe ich den rosa Rippenjersey, der von beiden Seite gleich aussieht. Der Ringeljersey hat nur eine schöne Seite. Daher habe ich nur in den Ringeljersey geschnitten. Der rosa Stoff ist ja von beiden Seiten "anseh_lich". Wenn man z.B. auf einem T-Shirt so eine Blume o.ä. machen will, muss man den Stoff, der später durchkucken soll, mit der schönen (rechte) Seite von innen (linke Seite) am Shirt befestigen. 

Bei den Blumen habe ich in der Mitte angefangen mit dem dreifachen, geraden Stich die Blütenblätter zu nähen, einfach so drauf los. Man kann natürlich auch vorzeichnen. Bei den Spitzen habe ich darauf geachtet, dass die Nähmaschine auch fertig ist mit den drei Stichen für das Stück. Ich habe da mit dem Handrad gedreht für die oder den letzten Stich. Dann die Nadel im Stoff versenkt und Stoff gedreht und dann in einem Bogen über die Mitte zur nächsten Spitze. Jede Blume ist also im Prinzip eine Naht.

Als die Blume fertig genäht bzw. gestickt war,  habe ich auf beiden Seiten der Jacke die Stoffe zwischen den Nähten eines Blütenblattes gefasst und voneinander abgezogen.
 In den kleinen "Hubbel" der Ringeljerseyseite habe ich ein Loch geschnitten. Erstmal sehr klein und noch nicht so nah an der Naht, damit ich auch ganz sicher nicht auch noch in den rosa Stoff schneide. 
Zum schneiden habe ich eine Baby-Nagelschere benutzt, damit ich auch kein Loch irgendwo reinsteche, wo keines sein soll.
Dann habe ich den Ringeljersey bis einen Milimeter vor der Naht eingeschnitten...

...und dann das Blütenblatt ausgeschnitten. Natürlich die ganze Zeit sehr behutsam, um weder den rosa Stoff noch die Nähte zu beschädigen.
 So, fertig! 
  Auf der anderen Seite kann man noch die "Hubbel" in den Blütenblättern erkennen, wo ich dran gezogen habe.

Und schon eine Blume mehr :D

Ich hoffe, dass es gut verständlich erklärt ist.

Dies ist lediglich eine Beschreibung, wie ich es gemacht habe. Wer es nachmacht, tut es auf eigene Gefahr. Ich hafte nicht für eventuell entstehende Schäden.

Liebe Grüße, Leela

Samstag, 18. Mai 2013

Muttertagsgeschenk - Zeit zum Nähen

Ich durfte am Muttertag gaaaanz viel Nähen!!! :-D :-D
Das war besonders toll, weil ich schon massiven "Schaffensstau " hatte. Abi machen hat mich voll vereinnahmt.
Die Kleinste brauchte dringend Langarmshirts und sie findet -wie wohl alle Kleinkinder- Tiere toll. Ich hatte kürzlich einige Tierstoffe bei Michas bestellt (als Belohnung für mich selbst) und die lagen gewaschen, startbereit im Stoffschrank.

 Sie wirken aber etwas "jungsig", außer der rosa Froschstoff. Daher hab ich mit Stoffen kombiniert, von denen ich mir erhoffe, dass meine Kleine etwas seltener für einen Jungen gehalten wird. ;-)

Und dann war sogar noch Zeit für zwei Regenbogenbodys, leider zu spät um noch mitgezählt zu werden.
Es hat so gut getan, mal richtig etwas zu schaffen, statt immer nur in kleinen Etappen. 
Zeit ist doch ein großartiges Geschenk ! 

Leder-Patchwork-Puschen

Ich wollte kürzlich ein bisschen Leder verkaufen und habe dafür ein Foto von meinen MiniSchnipseln gemacht. Der Verkauf kam dann nicht zustande, aber ich war inspiriert für ein neues Paar Puschen für Minini. Ihre anderen waren auch gerade verlegt. ;-)
Ich habe aus den Schnipseln die Kappen für die Puschen zusammengesetzt. Und weil ich soviele Ideen hatte, wie man das machen könnte, läuft die kleine jetzt mit zwei unterschiedlichen Puschen rum.
Sie sagt immer so niedlich "Buppi" wenn sie Fische sieht, daher noch die Appli. :-D